Parodontose Hannover Mitte

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Parodontose stellt sich immer mehr als Massenphänomen dar und viele nehmen es leider häufig auf die leichte Schulter. Allerdings kann die chronische Zahnfleischentzündung nicht nur den Kieferknochen und das Zahnfleisch beschädigen, sondern hat weitaus weitreichendere Folgen. Erkrankungen, die viele Menschen, auch aus Hannover Mitte, gar nicht bedenken, können durch eine Parodontose begünstigt werden.
Allein in Deutschland erkranken ungefähr drei von vier Erwachsenen an Parodontose. Die chronische Zahnfleischentzündung greift nicht nur die Zähne an, sondern kann anhand wissenschaftlicher Untersuchungen auch bösartige Erkrankungen hervorrufen. Der City Zahnarzt Hannover steht Ihnen jederzeit zur Verfügung und weiß genau, worauf es bei einer Parodontose ankommt.

Was ist Parodontologie?

Unter Parodontologie versteht man die Lehre vom Parodont, also dem Zahnhalteapparat. Die Parodontologie befasst sich mit der Therapie und der Diagnostik von Parodontalerkrankungen. Alle entzündlichen Veränderungen des Zahnhalteapparates fallen unter die Parodontalerkrankung. Eine gewöhnliche Parodontalerkrankungen ist die Parodontose, welche sich auch als Risikofaktor kristallisieren kann.

Die Parodontose

Mit einer Parodontose beschreibt man eine Entzündung des Parodontiums. Das Parodontium ist der Zahnhalteapparat, auch bekannt als Entzündung des Zahnhalteapparates. Die Parodontose kann mehrere verschiedene Stufen erreichen, die sich unterschiedlich auswirken können. Zum einen die oberflächliche und zum anderen die tiefgreifende Parodontose.

Die ulzerierende Gingivitis, ist eine Art der Parodontose, wo das gesamte Zahnfleisch abstirbt und sich gräulich bis gelblich verfärbt. Das kann extreme Zahnschmerzen auslösen und muss mit Antibiotikum unterstützt und mit einer professionellen Zahnreinigung behandelt werden.

Oftmals haben Patienten eine Plaqueablagerung am Zahnfleischrand, auch Gingivitis genannt. Hierbei kann es beim Zähneputzen dazu kommen, dass das Zahnfleisch anfängt zu bluten, da es sehr empfindlich und gereizt ist. Diese Art der Zahnentzündung ist im Gegensatz zu anderen Entzündungsarten durch eine professionelle Zahnreinigung zu behandeln. Zahnreinigungen, die speziell bei einer Gingivitis nicht gekonnt durchgeführt werden, können dazu führen, dass die Plaque in die Tiefe wandert und somit Entzündungsreaktionen in der Zahnfleischtaschentiefe hervorrufen. Sollte die Entzündung so tief sein, dass sie bis zum Kieferknochen gelangt, kann es zu einem Knochenabbau, also zu einer Parodontose kommen.

Die
ersten Anzeichen

Eine Ursache für eine Zahnbetterkrankung macht sich in Form von Zahnfleischtaschen bemerkbar. Zahnfleischtaschen, die tiefer als drei Millimeter sind, sind laut Krankenkasse behandlungsbedürftig. Weiterhin kann man eine Parodontose auch an der Blutungsneigung der Zahnfleischtaschen erkennen oder aber an dem Knochenabbau. Ebenfalls kann Mundgeruch ein Merkmal einer Zahnbetterkrankung sein, da die Bakterien, die in den Zahnfleischtaschen sitzen, diesen unangenehmen Geruch verursachen.

Der Auslöser einer Parodontose

Einer der häufigsten Auslöser für eine Parodontose, auch bei Patienten aus Hannover Mitte, ist meistens Plaque, denn ein gepflegter, gesunder Zahn erkrankt in der Regel selten. Plaque, die man nicht entfernen lässt, wird nach ungefähr zwei Tagen kariesaktiv. Menschen, die sich zuckerreich ernähren, haben häufig das Risiko an Parodontose zu erkranken, da die entstandene Plaque Säure produziert und somit den Zahn oder die Zähne beschädigt. Die Bakterien in der Plaque rufen eine Abwehrreaktion des Körpers hervor die zur Zahnfleischentzündung und zum Knochenabbau führen kann. Ein wichtiger Faktor, um Plaque zu vermeiden, ist das regelmäßige Zähneputzen. Dieses sollte mindestens zwei Mal täglich durchgeführt werden, denn eine tägliche Zahnpflege wirkt sich auch auf die Gesundheit der Zähne aus.

Karies im Vergleich zur Parodontose

Die meisten Patienten merken oftmals nicht, dass sie an einer Parodontose erkrankt sind. Bei einer Karies wiederum können starke Zahnschmerzen auftreten. Kariesbefall lässt sich im Gegensatz zu der Parodontose gut behandeln, indem die Karies professionell entfernt werden kann.

Die Parodontose hingegen verläuft in der Regel chronisch. Der Körper nimmt chronische Erkrankungen nicht wahr, das heißt der Patient merkt oftmals nicht, dass er unter Parodontose erkrankt ist. Anzeichen hierfür kann Zahnbluten oder die Farbe des Zahnfleisches sein. Die Behandlung einer Parodontose kann dazu führen, dass sich das Zahnfleisch durch die Heilung strafft und sich optisch zurückzieht. Dadurch wirken die Zähne länger und sind dementsprechend auch empfindlicher.

Bei Kindern und Jugendlichen hingegen ist eine Parodontose eher ausgeschlossen. Das Zahnfleisch eines jugendlichen Gebisses sitzt noch sehr hoch und die Reinigungsmöglichkeiten lassen sich noch uneingeschränkt erledigen.

Risikofaktoren einer Parodontose- City Zahnarzt Hannover klärt auf

Es gibt unter anderem eine genetische Veranlagung, wo Patienten mit einer starken Immunabwehr auf Reize reagieren. Bestimmte Stellen entzünden sich sehr stark, obwohl kaum Plaquebefall vorhanden ist, da die Körperabwehr aggressiv dagegen vorgeht. Durch die Botenstoffe, die durch die Körperabwehr ausgesendet werden, kann es zu einem Knochenabbau kommen. Raucher und Diabetiker haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko an Parodontose zu erkranken.

Wenn wir die Allgemeingesundheit betrachten, kann eine Parodontose das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko erhöhen. Diabetespatienten können schwieriger eingestellt werden und Patienten, die an Endo Prothese leiden, haben durch eine Zahnbetterkrankung das Risiko, dass Endoprothesen irgendwann abgestoßen werden können.

Wie kann man einer Parodontose vorbeugen?

Grundsätzlich ist es wichtig, dass der Patient in Hannover Mitte sich darüber informiert, wie er seine Zähne idealerweise putzen muss, damit eine Parodontose erst gar nicht entstehen kann. Ungefähr ab der Mitte des 20. Lebensjahrs zieht sich das Zahnfleisch langsam zurück. Deswegen ist es von Vorteil ab dem Zeitpunkt mit Zahnseide zu arbeiten, wenn nicht sogar schon früher. Besonders die Zahnzwischenräume benötigen eine spezielle Reinigung, denn da gelangt die Zahnbürste meist gar nicht hin. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die professionelle Zahnreinigung. Somit hat der City Zahnarzt Hannover die Möglichkeit die Zähne der Patienten regelmäßig zu kontrollieren, um diese dann dementsprechend zukünftig zu therapieren.

Die Behandlung einer Parodontose

Die Zahnarztpraxis City Zahnarzt Hannover klärt den Patienten im Vorfeld erst einmal über eine Parodontoseerkrankung auf. Hierbei wird dem Patienten erklärt, wie er selbst dagegen wirken kann, um die Zahnbetterkrankung zu stoppen. Ein nächster Schritt ist dann die sogenannte Vorbehandlung, die von der Krankenkasse gefordert wird, jedoch werden hier keine Kosten von der Krankenkasse übernommen. Darauffolgend wird anschließend eine professionelle Zahnreinigung ausgeführt. Nach ungefähr zwei Wochen wird der Patient wieder eingeladen, um Veränderungen festzustellen und diese dann weiter zu behandeln. In diesem zweiten Termin wird ein Parodontosebefund aufgenommen und auf Wunsch des Patienten wird zusätzlich ein Bakterientest durchgeführt.
Abschließend werden die vorliegenden Unterlagen an die Krankenkasse weitergeleitet. Sollte sie diese Dokumente genehmigen, wird die Behandlung innerhalb der zwei aufeinanderfolgenden Tagen durchgeführt. Diese Behandlung wird auf zwei Termine aufgeteilt. In der ersten Sitzung wird die eine Seite Ober- und Unterkiefer behandelt und in der zweiten dann die andere Hälfte. Oft wird ein Antibiotikum über sieben Tage verabreicht, welches dann während der Behandlung eingenommen wird. Die einzelnen Termine sind dicht beieinander gelegt, damit eine sogenannte Full-Mouth-Desinfection durchgeführt werden kann. Dadurch wird eine direkt folgende Neuinfektion vermieden.

Die
Nachsorge

Die Nachsorge bei Parodontosepatienten ist von großer Relevanz. Viele Patienten fallen nach einer Parodontosebehandlung wieder in ihre alten gewohnten Behandlungsmuster zurück. In der Regel wird in dem ersten Jahr immer vierteljährlich eine professionelle Zahnreinigung praktiziert und überprüft, ob neue Entzündungsfaktoren oder Zahnfleischtaschen entstanden sind. Macht sich der Patient vom City Zahnarzt Hannover durch sein regelmäßiges Erscheinen bemerkbar, wird die Nachsorgebehandlung erst auf drei Mal und danach nur noch auf zwei Mal pro Jahr festgelegt.

Veränderungen in der Parodontose

Vor ungefähr 20 Jahren war der Begriff Parodontose in den Köpfen der Zahnärzte nicht ausreichend präsent. Die Patienten haben sich oftmals gar nicht mit ihren Zähnen befasst und haben vieles „einfach so“ hingenommen, ob es lockere Zähne waren oder sogar Zahnverlust. Früher wurden diese Zahnprobleme noch mit Zahnersatz behandelt. Professionelle Zahnreinigungen gab es zu dieser Zeit nicht, beziehungsweise waren noch nicht vollkommen entwickelt.

Dr. Friedrich, der in der Zahnarztpraxis City Zahnarzt Hannover mehr als zwei Jahrzehnten behandelnder Zahnarzt ist, hat die Veränderungen der Parodontose in den letzten Jahren selbst miterlebt. Die Patienten haben zu damaligen Zeiten keine Notwenigkeit darin gesehen sich behandeln zu lassen.

Das Bewusstsein der Patienten hat sich in den letzten Jahren zum Positiven gewandelt. Die Auswirkungen und Risiken einer Parodontose sind den Patienten mittlerweile bekannt. Heutzutage kann anhand einer professionellen Zahnreinigung eine Zahnbetterkrankung therapiert werden, die für ein zufriedenstellendes Ergebnis sorgen kann. Durch den Bakterientest kann nachgewiesen werden, welche Bakterien vorhanden sind. Der Aufbau eines Knochens kann dank des Endogens erzielt werden und die Implantologie ist für den Zahnersatz zuständig.

Die Entwicklung der Parodontose

Bereits bei der jungen Generation sind Fortschritte zu erkennen. Sie nehmen regelmäßig die Leistungen einer professionellen Zahnreinigung wahr, um einer Parodontose vorzubeugen. Das Ziel der heutigen Generation ist, sich die Vitalität bis ins hohe Alter zu erhalten und auch hierzu gehört ein vitales schönes Lächeln. Für eine professionelle Zahnreinigung und für die allgemeine Zahnpflege wird zukünftig auch mehr Zeit und Geld investiert.